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Entgiftete Geschenke

 

Weihnachten steht vor der Tür ...

zwar nicht vor meiner, aber bei den meisten Menschen stresst es gerade mit abendlichen Pflichtschmeicheleien, die für Viele nur mit der Aussicht auf reichlich alkoholische Vernebelung bewältigbar scheint. Im umgangssprachlichen Österreich nennt man das: "sich jemanden schönbechern ..." in der Adventzeit: "Punschsaufen für eine bessere Welt" ... ein Paradoxon der kollektiven Selbstzerstörung - mehr dazu ein andermal - heute  gehts um

POISON GIFTS - Geschenke, die einen Haken haben

Diese Art der Geschenke gibt es das ganze Jahr über. Und ihr typisches Merkmal besteht darin, den Beschenkten nicht ehrlichen Herzens zu erfreuen, sondern sie oder ihn vielmehr in Schwierigkeiten oder sogar in gewisse Zwangslagen zu bringen.

Wer ein Geschenk bekommt, gerät in Bringschuld - so ist es gesellschaftlich verankert. Man sollte etwas zurückschenken, zumindest ein kleiner Gefallen wird fällig ... Ist dieser bereits vorangegangen, und das Geschenk ein Dankeschön, dann ist alles ok.

Ist das Geschenk

jedoch mit Hintergedanken verknüpft, bekommt es einen eigenartigen Geruch. Der kann sich in eklatanten Gestank ausweiten, wenn der Beschenkte den Braten zwar riecht, sich jedoch aus Anstand nicht getraut, gleich zu Beginn aus der Reaktionskette auszusteigen.

In narzisstischen Familienkonstellationen und Beziehungen setzt der Narzisst seine Geschenke als effektive Strategie der Manipulation, als Druckmittel und auch als generöse Geste für die Aussenwelt ein. Bei verdecktem Narzissmus sind altruistische Handlungsmuster und überschwängliches "soziales" Engagement ein typisches Bild der Selbsterhöhung. 

VERGIFTETE GESCHENKE

sind daran zu erkennen, dass sie dem Schenkenden sehr viel "bringen", weil die Erwartungshaltung von endlosen Dankbarkeitsbezeugungen bis zu lebenslangen Verpflichtungen des Beschenkten reichen kann.

Lässt diese(r) auch nur den leisesten Zweifel darüber aufkommen, dass sie oder er sich ihrer|seiner "Bringschuld" nicht duldsam beugt, kommt es meist zu moralisierten Anklagen, Vorwürfen oder Abwertung durch den narzisstischen Schenker.

Die Art der Übergriffigkeit des Schenkenden äußert sich in typischen Sätzen wie: "Das hat mir so gut gefallen, ich dachte, du musst das haben!" / "Ich meine es ja nur gut mit Dir!" / "Ich an Deiner Stelle würde mich freuen, wenn ich sowas Tolles geschenkt bekomme!" / "Du kannst Dir ja sowas nicht leisten, darum muss ich dir das schenken!" /  "Sowas kann man ja immer brauchen!" / "Das war gerade im Sonderangebot!" / "Dir kann ich es sowieso nie recht machen!" / "Du bist wirklich undankbar!" / "Du weißt mich nicht zu schätzen!" etc. etc. etc. 

Der bittere Geschmack von Gift

verbreitet Scham, Minderwertigkeitsgefühle, Selbstzweifel und Angst durch Abhängigkeit. Das exakte Gegenteil dessen, wofür ein liebevolles Geschenk eigentlich gedacht ist. Und darin liegt auch der seelische Missbrauch durch narzisstische Eltern, Partner oder Freunde begründet. Das Geschenk eines Narzissten hat 1. einen Haken, 2. einen eigenartigen (fragwürdigen) "Geruch" und 3. eine seelische Vergiftung zur Folge.

 

SEELEN DETOX

Ein wesentliches Attribut gesunder Beziehungen ist die Art des wohlwollenden Schenkens. Geschenke fördern den Beschenkten, sind frei von Eigennützigkeit, teilen liebevolle, positive Energie, machen für den Beschenkten Sinn, respektieren den Beschenkten als Persönlichkeit und eigenständigen Menschen, bedürfen keiner Erklärung oder Verpflichtung und sind mit Gedanken und Gesten verbunden, die pure Freude ins Leben bringen.

 

Eigenverantwortung leben

bedeutet, NEIN zu etwas sagen zu können. Niemand ist verpflichtet, ein vergiftetes Geschenk anzunehmen. Wenn frau/man jedoch an narzisstische Gedankenmuster gewöhnt ist, kann es sein, dass diese Möglichkeit noch nie in Betracht gezogen wurde.

Viel zu groß ist der Druck den der Narzisst ausübt, um nicht gekränkt oder beleidigt zu werden. Genau darin besteht die Gefahr. Der Leidensdruck des Narzissten steigt, wenn sie/er die Macht seiner Kontrolle gefährdet sieht. Dieses Leid wird unmittelbar verstärkt übertragen, wenn nicht sogar schon vorweggenommen ausgelebt. Daher haben viele Menschen in einem narzisstischen Umfeld Angst, ein vergiftetes Geschenk abzulehnen oder erst gar nicht anzunehmen. Die vermeintliche Rechtfertigungsnot tut ihr übriges dazu.

Die erste Sekunde

ist entscheidend! Im Überraschungsmoment ist unser Instinkt hellwach und nimmt unbewusst wahr, was echt ist. Erst im zweiten Moment schalten sich dann geprägte Verhaltensmuster hinzu. Im Umgang mit Narzissten ist es wichtig, "die Hände vorerst in den Taschen zu lassen".

Hat frau/man sie erstmal nehmend ausgestreckt, ist es sehr schwierig, aus dem faulen Deal nochmals auszusteigen. Aber auch das ist nicht unmöglich und durchaus legitim. NIEMAND muss Schneewittchen spielen und in den vergifteten Apfel beissen.

 

ACHTSAMKEIT

und das Selbstvertrauen in den eigenen Instinkt, ein gesundes Gefühl für Selbstschutz und der Wille, die Verantwortung für sich SELBST zu übernehmen - das ist die Basis meiner Arbeit und das Fundament von MiNDSET ARCHiTECTURE©

Mentale Gesundheit ist kein Luxustrend, sondern die Grundvorraussetzung für ein glückliches und erfülltes Leben.

Dein Leben ist ein Geschenk!

Alles Liebe,

Mijke

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